Wie schon angekündigt, haben wir den MeArm Roboterarm gebaut.
Der MeArm (Pocket-Sized Robot Arm) ist ein bekanntes Open-Source-Projekt, das als kleiner, kostengünstiger Roboterarm für Bildungszwecke entwickelt wurde.
Hier ist ein Überblick über die Entstehungsgeschichte des MeArm:
- Ursprung (2014): Das Projekt wurde 2014 ins Leben gerufen, mit dem Ziel, einen einfach zu bedienenden und unterhaltsamen Roboterarm zu entwickeln, der aus einer minimalen Anzahl von Komponenten besteht.
- Offenes Design: Der MeArm wurde von Beginn an als Open-Source-Projekt konzipiert. Die Konstruktionsdateien wurden frei zugänglich gemacht.
- Entwickler: Der Hauptentwickler des MeArm ist Ben Gray.
- Zielsetzung: Der Fokus lag darauf, ein Werkzeug für Einsteiger*innen, Kinder und Bastler*innen zu schaffen, um die Grundlagen der Robotik und Programmierung (z.B. mit Arduino) zu erlernen.
- Evolution: Der MeArm wurde kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Die Entwicklung führte über mehrere Versionen, bis hin zur Version 3.0.
- Verbreitung: Dank des offenen Konzepts hat sich der MeArm weltweit verbreitet und wird von Pädagog*innen und Macher*innen in über 80 Ländern genutzt.

Da Kunststoffplatten nur im Format 25 x 50 cm vorlagen, wurde die aus dem Internet geladene Datei angepasst, um so wenig wie möglich Material zu vergeuden. Der CO2 Lasercutter des Fablab kommt sehr gut auch mit transparentem Kunststoffplatten zurecht. So war das Schneiden des MeArm Roboterarms schnell erledigt. Danach haben wir die Teile vereinzelt und auf dem Tisch ausgelegt. Im Internet gibt es viele Video-Anleitungen zum Zusammenbau. Die Servos (kleine Motoren) mussten per Software ausgerichtet werden und dann entstand mit Hilfe der Anleitung und vielen Schrauben und Muttern der kleine Arm.
Als nächstes muss der kleine Mikrocomputer und die Stromversorgung angeschlossen werden. Dies demnächst in einem anderen Beitrag.







